Nach einem Saunagang fühlen sich viele Menschen entspannt und erfrischt. Doch manchmal treten auch Müdigkeit oder sogar Kopfschmerzen auf. Der Grund liegt oft in unzureichender Belüftung. Hohe Luftfeuchtigkeit kann schnell ein Gefühl der Stickigkeit erzeugen, während bei hohen Temperaturen der Sauerstofftransport im Körper beeinträchtigt wird. Umso wichtiger ist es, für ausreichend Frischluft in der Sauna zu sorgen!
Die ideale Lösung: Geplante Be- und Entlüftung

Am besten wird die Belüftung bereits in der Planungsphase einer Sauna bedacht. Eine gut durchdachte Frischluftzufuhr sorgt für ein angenehmes Klima und steigert das Wohlbefinden beim Saunieren.
Wichtige Aspekte der Sauna-Belüftung:
- Frischluftzufuhr richtig platzieren: Die Zuluftöffnungen sollten sich in der unteren Hälfte des Raumes befinden. Idealerweise werden sie in der Nähe des Saunaofens platziert, um eine gleichmäßige Luftverteilung zu gewährleisten.
- Abluft gezielt abführen: Die Abluftöffnungen müssen sich an der gegenüberliegenden Wand der Frischluftzufuhr befinden. Eine Kombination aus mehreren Abluftöffnungen auf verschiedenen Höhen kann helfen, den Luftstrom optimal zu regulieren.
- Tiefer Einlass, hoher Auslass: Je höher sich die Abluftöffnung befindet, desto stärker ist die natürliche Thermik und damit die Luftzirkulation. Regelbare Lüftungsklappen helfen, die Belüftung individuell anzupassen.
Sofortmaßnahmen für bessere Luftzirkulation

- Tür zwischendurch kurz öffnen
- Eine kleine Spalte unter der Tür belassen
- Ein kleines Lüftungsloch unter der Decke einbauen
Vor jedem neuen Saunagang sollte der Raum gut durchgelüftet werden. So bleibt das Saunaerlebnis erfrischend und gesund!